Lohnt sich die Anschaffung einer Kehrmaschine für privat?

Lohnt sich die Anschaffung einer Kehrmaschine für Privatleute?
Die Fragestellung lässt gleich eingangs beantworten: Selbstverständlich hilft die Kehrmaschine auch im privaten Haus und Hof bei der Reinigung. Schließlich gibt es die Geräte in verschiedenen Größenordnungen und auch schon sehr preiswert.

Einsatz der Kehrmaschine im Privatbereich

Wenn im stürmischen Herbst die Einfahrt mit Staub und feuchtem Laub bedeckt wird oder nach dem harschen Winter die schmelzende Schneedecke den Schmutz auf den Flächen erkennen lässt, ist eine Kehrmaschine im Privathaushalt eine große Hilfe. Mit Besen und Handschaufel wäre die Reinigung sehr mühselig, vor allem wenn es sich um große Flächen und unebene Böden mit Pflasterritzen handelt. Die Kehrmaschine beseitigt schnell und effizient

  • Laub, Zweige und kleines Geäst,
  • Flusen und Staub,
  • Kies, Späne, Steinchen und Split sowie
  • feuchten Schmutz.

Kehrmaschinen sind vor allem bei großen Flächen ungemein nützlich. Unterschieden werden sie nach Antriebsart in Hand-, Benzin- und Akkukehrmaschinen. Sie verfügen über seitliche Tellerbesen und können daher auch an Mauern und in Ecken gut kehren. Sehr kleine Modelle kommen im häuslichen Bereich als kleine Teppichkehrer oder auch für glatte Flächen zum Einsatz. Auch für die heimische Hofeinfahrt, den Gehweg, das Gehöft, die Straße vor dem Haus und die Gartenwege genügen kleinere Modelle, die meist als Hand- oder Akkukehrmaschine ausgelegt sind. Motorkehrmaschinen mit Benzinantrieb eignen sich für wirklich große Flächen. Gewerbebetriebe kehren damit Lagerhallen, Werkstätten und Großraumbüros. Als Zubehör zu Kehrmaschinen bieten viele Hersteller Schneeschilde und -ketten, größere separate Auffangbehälter und bessere Besen an. Mit dem Equipment für den Winter ist der Privathaushalt vollständig ausgerüstet.

Die Funktionsweise der Kehrmaschinen

Die Maschinen nehmen den Schmutz auf verschiedene Weise auf. Eine einfache Variante bei Handkehrmaschinen ist das System Rundbürste plus kehrschaufelartige Gummilippe. Deren Größe setzt das Limit für die Größe des aufzunehmenden Kehrgutes. Da Handkehrmaschinen nicht allzu groß sein können, lassen sich damit keine großen Äste oder andere große Schmutzteile aufnehmen. Etwas mehr leisten Doppelwalzen-Kehrmaschinen, die meist mit einem elektrischen Motor und Akku oder auch einem Benzinmotor angetrieben werden. Bei diesen Modellen drehen sich zwei Bürstenrollen gegenläufig, eine Gummilippe gibt es nicht mehr. Dadurch nimmt so eine Kehrmaschine auch größeres Kehrgut auf. Bei der Tellerbesen-Kehrmaschine rotieren tellerförmige Bürsten, die den Schmutz in den Auffangbehälter schieben. Diese Technik nimmt sehr gut groben Dreck, nasses Laub und sogar Steine auf. Die beidseitig überstehenden Tellerbürsten erlauben auch randnahes Kehren. Die Turbo-Kehrmaschinen schließlich vereinen beide Kehrtechniken, was sich als äußerst effizient erweist. Zuerst erfassen Tellerbesen den Schmutz, dann transportiert ihn eine Kehrwalze in das Auffangbehältnis. Durch ein Überkopfprinzip der Kehrwalze wird der Behälter optimal befüllt.

Was ist beim Kauf der Kehrmaschine für den Privathaushalt zu beachten?

Wenn das Einsatzgebiet das private Haus sein soll, kommen Handkehrmaschinen und akkubetriebene Geräte infrage, es sei denn, der Hof wäre sehr groß. In so einem Fall und auch bei viel Bedarf an Schneeräumung im Winter kann sich sogar eine Kehrmaschine mit Benzinmotor und Schneeschieber/Schneeketten für Privatleute lohnen. Ein Anhaltspunkt für die Flächenleistung sind 3.500 m²/h bei den meisten Handkehrmaschinen. Das genügt Privathaushalt fast immer. Auch die Kosten spielen natürlich eine Rolle. Kleinere Geräte gibt es für Preise sehr deutlich unter 100 Euro, größere Kehrmaschinen mit Benzinmotor und diversem Zubehör kosten manchmal über 1.000 Euro. Die Preise unterscheiden sich auch innerhalb der Größenklassen, weil die einzelnen Hersteller ihre Produkte unterschiedlich teuer vermarkten. Dabei müssen sehr günstige Geräte nicht schlecht sein. Es wird sich daher lohnen, vorab Testberichte und Kundenbewertungen zu lesen. Wichtig sind neben der Größe, der Antriebsart, dem Volumen des Auffangbehälters und der prinzipiellen Funktionsweise natürlich die verwendeten Materialien und die erwartbare Lebensdauer. Diese Faktoren sollten Käufer dem Preis gegenüberstellen.

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